Gregor Gaida
In Gregor Gaidas Skulpturen werden organische Formen mit geometrischen Elementen konfrontiert. Einschnitte und Einschübe lassen die Figuren umso dinghafter erscheinen. Diese Verbindung scheinbar gegensätzlicher Elemente ist für Gaidas Arbeit genauso typisch wie die Kombination unterschiedlicher Materialien und das Hervorrufen zwiespältiger Reaktionen. Gregor Gaidas sinnliche Handhabe für Material, die penible Umsetzung der Werke sowie seine überspannte Schöpferkraft schwören emotional aufgeladene (Trug-)Bilder herauf, die zwischen poetischen Gegenwelten und phantastischen Imaginationen changieren. Seine Figuren und Objekte ziehen an und stoßen ab, verführen durch ihre Oberflächen und verstören durch ihre Inhalte. „Sie erscheinen wie eine pervertierte, durch genetische Veränderungen erzeugte Missbildung, als wäre sie direkt einem Versuchslabor oder einer historischen Kunst- und Wunderkammer entstiegen.“ (Ingo Clauß - Kurator der Weserburg / Museum für moderne Kunst, Bremen)










