Christian Hellmich
Christian Hellmich kombiniert und überlagert in seiner pastosen Malerei immer wieder einzelne Formen und Flächen und schafft somit komplexe, teils surreal anmutende Bildräume. Für die in seinen Gemälden fragmentarisch zusammengefügten Motive greift Hellmich auf sein Bildarchiv zurück, das aus Fotos, Zeitungsausschnitten, Internetquellen, Postkarten u. ä. besteht. Dabei ist sein Vorgehen davon geprägt, wie die Gesellschaft in unserem heutigen mediatisierten Zeitalter mit Bildern umgeht. Der gestisch-abstrakte Malduktus und die asymmetrische Anordnung von Farbflächen, aus der er eine geometrische, rasterartige Aufgliederung der Bildfläche entwickelt, sind charakteristisch für Hellmichs Malerei. Er vermeidet stets eine einheitliche Perspektive, verschiedene Raumvorstellungen durchdringen sich gegenseitig, mehrere Bildebenen erscheinen simultan. Verweise auf architektonische Konstruktionen und comichafte Formen werden vom Betrachter assoziiert, ohne dass sie jedoch klar zuzuordnen sind und somit die Neugier auf vermeintliche Entschlüsselung wecken.




















