Adrian Mudder
In Adrian Mudders Bildwelten changieren Fantasie und Realität in einer Mischung aus digitaler und analoger Ästhetik. Sein Werk spiegelt diese vielschichtige Realität wider, doch sein besonderer Blick verwandelt die potenziell bedrohliche Allgegenwart des Beobachtetwerdens in etwas Sanftes, fast Tröstliches. Seine Figuren – seien es Menschen, Enten oder Schnecken – werden mit einer Nachsicht betrachtet, die das Unperfekte, Widersprüchliche und manchmal auch Scheiternde des Daseins nicht nur akzeptiert, sondern geradezu zärtlich umarmt. In dieser künstlerischen Haltung liegt vielleicht Mudders größte Stärke: Er zeigt uns eine Welt, die trotz aller Absurdität und Melancholie von einer tiefen Humanität durchdrungen ist – einer Humanität, die sich gerade in der liebevollen Akzeptanz menschlicher Unzulänglichkeiten offenbart.“ (Annekathrin Kohout)

















